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Ratten im Kaninchenstall – Das können Sie dagegen tun!

Ratten im Kaninchenstall

Ratten im Kaninchenstall – Das können Sie dagegen tun!

Nicht nur in der Kanalisation, sondern auch in der Stadt und im Dorf gibt es unzählige Ratten, welche man auf den ersten Blick nicht sieht. Sollten Sie Ratten bemerken, dann ist es dringend erforderlich, sofort zu handeln! Überprüfen Sie die Kanalanschlüsse sowie die Fallrohre der Toiletten. Darüber hinaus sollten Sie in der Waschküche und den Außentreppen nachschauen, denn diese sind beliebte Schlupflöcher der Nager. Sobald diese sich einmal verbreitet haben, werden sie zu einer reinen Plage und befallen den Kaninchenstall. Im Nachfolgenden finden Sie wertvolle Tipps, was Sie tun können, wenn Ihr Kaninchenstall von Ratten befallen ist.

Ratten im Kaninchenstall – Was tun?

Sehen Sie im Komposthaufen unter dem Kaninchenstall nach

Im Kaninchenstall lauert quasi kostenloses Fressen für Ratten. Zudem bauen die Tiere bevorzugt ihr Nest in Komposthaufen, vor allem wenn diese nicht regelmäßig bereinigt werden. Deshalb sollten Sie nie einen Komposthaufen in der Nähe des Kaninchenstalls deponieren, denn Komposthaufen haben aufgrund des sich im Stall befindenden Futters eine magische Anziehungskraft auf Ratten. Zunächst müssen Sie den Kaninchenstall umbauen, damit die Ratten keine Chance mehr haben dort hineinzuschlüpfen. Ist das nicht möglich, dann sollten Sie besser einen neuen Kaninchenstall kaufen. Ein Umbau lässt sich realisieren, indem der gesamte Boden mit Steinen befestigt oder betoniert wird. Darüber hinaus müssen die seitlichen Gitter eng genug sein, sodass die Ratten nicht mit dem Kopf hindurchpassen. Wenn Sie einen Kaninchenstall kaufen, achten Sie priorisiert auf enge Gitterstäbe. Bedenken Sie, dass junge Ratten sehr kleine Köpfe haben.

So werden Sie die Rattenplage los

Es gibt drei verschiede Möglichkeiten die Ratten loszuwerden. Zum einen Gift und zum anderen Lebend- und Schlagfallen. Wer die Ratten nicht töten möchte, kann den Versuch wagen, mit dicken Handschuhen die Tiere zu fangen und sie weit weg auszusetzen.

Die Schlagfallen bieten sich bei einzelnen Tieren an, da damit immer nur ein Tier erlegt werden kann. Empfehlenswert sind Schlagfallen beispielsweise bei Ratten, die durch Abflussrohre in den Keller gekrochen sind. Befindet sich allerdings ein ganzes Nest im Kaninchenstall, hilft eine Schlagfalle nicht, denn Ratten sind äußerst kluge Tiere.

Besser geeignet in solch einer Situation ist es Gift auszulegen. Das Gift ist in Form von Blöcken und Getreidekörnern in das Rattenfutter eingearbeitet und für die fiesen Nager äußerst verlockend. Da es eine verzögerte Wirkung hat, stirbt die Ratte nicht direkt nach der Aufnahme, sondern innerhalb von 48 Stunden.

Passen Sie auf, dass ihre Haustiere sicher sind!

Wer Gift auslegt, muss jedoch beachten, dass andere Tiere geschädigt werden können. Tragen Sie zum Auslegen stets Schutzhandschuhe, gehen Sie sicher, dass Ihre Kaninchen nicht in die Nähe der Getreidekörner mit Gift kommen, deshalb sollten Sie diese während der Bereinigungszeit im Käfig lassen.

Insofern sich im Stall der Kaninchen bereits eine ganze Rattensippe eingenistet hat, ist es empfehlenswert einen Schädlingsbekämpfer zurate zu ziehen. Bei einzelnen Tieren ist Gift dennoch eine gute Lösung. Dies ist im Baumarkt, Fachhandel oder Raiffeisen-Markt erhältlich. Die Giftreste müssen beim Entsorger abgegeben werden, sie gehören keinesfalls in den normalen Abfall.


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Kommentare

Jana26 28. Januar 2017 um 15:45

Was soll ich tun wen die Ratte vielleicht Kinder im Haus bekommen hat?

Antworten

Besucher 7. April 2017 um 22:07

Was für eine Frage! Natürlich das Gleiche wie schon beschrieben! Gift-, Lebend- oder Schlagfallen! Die müssen weg! Und zwar am besten bevor sie ausgewachsen sind!

Antworten

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