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Das beste Holz für den Kaninchenstall

Wer sich ein Kaninchen angeschafft hat, der muss sich bewusst sein, dass viel Arbeit auf ihn zu kommt. Und das nicht nur im Bezug auf die Pflege des Kaninchens, denn auch der Kaninchenstall muss den Ansprüchen der kleinen Tierchen entsprechen. Dabei kommt es vor allem auf das Material an. Holz bietet sich besonders an, doch auch das Zubehör im Kaninchenstall selbst ist für die Bewohner dann von Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn Sie einen Kaninchenstall kaufen wollen oder sogar selbst einen anfertigen möchten. Doch nicht nur der Bau des Stalls ist entscheidend für das Glück der Kaninchen, sondern auch die Innenausstattung ihrer Wohnung und die Absicherung vor Raubtieren, Wind und Wetter.

Ein Kaninchenstall aus Hartholz

Sowohl für das Selbstbauen als auch für das Kaufen eines Stalles wird Hartholz empfohlen. Die Kaninchen fühlen sich wohl, weil es ein in der Natur vorkommendes Material ist und weil es, anders als ein metallisches Material, nicht spiegelt oder sonstige Begleiterscheinungen mit sich bringt. Wenn Sie also einen Kaninchenstall kaufen, stellen Sie sicher, dass das Hartholz lasiert ist. Bauen Sie ihn sogar komplett selbst, sollten Sie ihn mit einer kinderfreundlichen Lasur bearbeiten. Dadurch ist der Stall dann wetterbeständig und das Hartholz wird nicht so schnell morsch. Nach einer gewissen Zeit sollte diese Lasur wiederholt werden. Besonders wenn Kinder häufig im oder um das Gehege herum spielen, muss diese Lasur zwingend kinderfreundlich sein. Diese Hinweise stehen auf der Verpackung einer Lasur mit drauf.

Welches Hartholz ist das richtige für einen Kaninchenstall?

Wichtig ist, dass hartes Holz verwendet wird, denn die Kaninchen nagen sehr gerne an allen umliegenden Gegenständen. Ein gutes Hartholz kann vom einem Kaninchen nicht so schnell zernagt werden und hat deshalb eine deutlich längere Haltbarkeit. Hartholz verrottet auch nicht so schnell. Weichhölzer hingegen, wie zum Beispiel Nadelholz, sind deshalb für den Stall eher ungeeignet. Zudem sollten Sie darauf achten, dass alle verwendeten Latten und Bretter schön glatt sind und keine Löcher oder Rillen aufweisen. Am besten eignet sich das Hartholz von Buche, Esche, Birke, Eiche oder den heimischen Obstbäumen für den Bau eines Kaninchenstalls im Freien.

Die Innenausstattung und Sicherung des Geheges

Mit dem Bau des Kaninchenstalls ist es aber noch nicht getan, denn auch Kaninchen wollen eine Innenausstattung in ihrer neuen Wohnung haben. Der mindestens 2 qm große Stall für ein Kaninchen sollte also durchaus noch ein paar Besonderheiten vorweisen können. Ganz davon abgesehen, das Kaninchen am liebsten zu zweit leben und alleine ziemlich unglücklich werden können, sind bestimmte Attraktionen und Spielmöglichkeiten im Stall bzw. Gehege durchaus sinnvoll. Besonders wichtig ist aber die Sicherhung des Stalls. So muss verhindert werden, dass Raubtiere wie beispielsweise Füchse in das Gehege gelangen können. Ebenso sollte das Kaninchen vor Wind und Wetter geschützt sein. Eine besondere Gefahr bieten auch die Buddelfähigkeiten der Kaninchen, denn bei einem weichen Naturboden können sie sich unter Umständen sogar unter dem Gehege hindurch buddeln. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur die seitliche Absperrung, sondern auch der Unterboden gesichert wird.


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